Smarter Lifestyle muss nachhaltig sein

Nachhaltigkeit hat etwas von seinem Glanz verloren, denn heutzutage scheint einfach alles das Label Nachhaltigkeit zu tragen. Aber wir sind uns nicht bewusst, dass unser Leben wirklich nachhaltig sein muss, damit wir schlussendlich glücklich sein werden.

Wir haben heute schon genügend technologische Möglichkeiten, um die Nachhaltigkeit von unserem Lifestyle massiv zu verbessern. Wir wären fähig die Nutzung fossiler Brennstoffe massiv zu verringern, könnten unseren Strom aus Sonne, Wind und Wasser erzeugen. Hätten genügend lokale Lebensmittel und wären grundsätzlich nicht darauf angewiesen, dass wir unsere Kleider aus dem asiatischen Raum importieren, da wir ja so oder so schon den ganzen Schrank voller Kleider haben, die wir ja sowieso nie tragen. Aber es ist ja so gut zu wissen, dass sie da sind. Nur für den Fall der Fälle.

Nachhaltigkeit muss wieder an Sexappeal dazu gewinnen, denn nur dann sind wir fähig mit dem Organismus Erde in einem symbiotischen Dasein zu existieren. Die Natur ist uns in so vielen Fällen Inspirationsquelle. Warum sollen sie also nicht auch für unseren Lebensstil Vorbild sein?

Mutter Erde bietet uns Wasser, Essen und Lebensraum und wir haben nichts besseres zu tun als diesen kontinuierlich zu zerstören.  Hierzu ein kurzer Einschub: Das einzig Gute an der Besiedlung des Mondes oder Mars ist, dass wir keinen Lebensraum zerstören können, wir können ihn nur aufbauen (Blogbeitrag: Mars Euphorie – eine Sackgasse?). Doch wollt ihr in einem Lebensraum existieren, der von Menschen errichtet wurde? Vielleicht ist es gar nicht so schlimm, weil wir ihn ja nach dem Vorbild von Mutter Erde erstellen wollen. Aber genau das ist ja das verdammt paradoxe an der ganzen Geschichte. Wir verlassen die Erde (weil sie zugrunde geht), um im Weltall eine neue Erde zu erschaffen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, nämlich einem smarten Lifestyle, welcher nachhaltig sein muss, um überhaupt als relevante Art und Weise zu leben, gelten zu können. Ich will in einer Welt leben, in der ich nicht das Gefühl habe, dass ich jeden Tag für das Leid von Mensch und Tier verantwortlich bin, weil ich ein Smartphone benutze oder in einem Restaurant essen gehe.

Symbiotische Verbindung

Und dies kann aus meiner Sicht nur bewerkstelligt werden, wenn wir eine symbiotische Beziehung mit der Natur eingehen. Und ich meine damit keineswegs, dass wir auf die ganze Technologie verzichten müssen und fortan nackt im Wald leben.

Evolution und Fortschritt sind Teil der Natur, sie macht dies seit Millionen von Jahren und schlussendlich scheint dies der grosse Vorteil der Natur zu sein. Bis anhin verstehen wir die Natur nach wie vor nur zu einem Bruchteil und jedes Jahr gewinnen wir neue Erkenntnisse dazu. Ja, wir haben in der Vergangenheit Fehler im Umgang mit der Natur gemacht, aber darum geht es doch gar nicht. Alles was zählt ist das Hier und Jetzt und die Ernsthaftigkeit mit welcher wir versuchen die Natur zu verstehen und mit Ihr zu verschmelzen. Ich glaube wirklich, dass wir als Menschheit die Fähigkeit haben in Einklang mit der Natur zu leben.

Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit

Grosse Worte während eines denkwürdigen Ereignisses. Die Aussage von Neil Armstrong hat heute noch seine Bedeutung, wenn wir daran denken, dass jeder von uns tagtäglich etwas Kleines für Mutter Natur machen könnte. Doch warum soll man das überhaupt machen? Das Problem heutzutage ist doch, dass wir uns gar nicht mehr mit der Natur verbunden fühlen und deshalb auch keinen Grund sehen, irgendetwas an unserem Lifestyle zu ändern.

Dazu 5 kleine Inspirationen, um mit der Natur wieder mehr in Kontakt zu kommen:

  1. Stell den verdammten TV ab und mach einen Spaziergang. Ach, du kannst dich vor dem TV erholen von dem harten Tag im Büro… Ist schon richtig, den ganzen Tag in einen 24″ Monitor zu starren kann anstrengend sein, da ist es viel entspannender in einen 70″ TV-Monitor zu starren.
  2. Fitness ist gesund, macht Spass und gibt ein gutes Gefühl. Aber warum rennst Du auf einem Laufband an der immer gleichen Stelle? Geh raus! Ja, auch wenn es regnet, bist ja schliesslich nicht aus Zucker.
  3. Jedermann kauft sich heutzutage einen Hund, eine Katze, eine Maus, einen Babyalligator, ein Faultier (gibt nicht viel Arbeit, schlafen ja die meiste Zeit) oder was sonst so in der Gegend herumkriecht. Kauft Euch lieber Pflanzen und pflegt diese. Tiere sind sowieso nicht gemacht, um in einer 2.5 Zimmerwohnung zu leben.
  4. Jetzt ein Tipp aus meiner Kindheit 😉 Iss so viel Dreck wie du nur kannst. Wann hast du dich das letzte Mal so richtig dreckig gemacht? Genau, ist schon viel zu Lange her!
  5. Such dir einen Baum und geh Klettern. Warum? Naja, warum nicht? Und was kümmert es dich was die anderen denken… du läufst ja schliesslich auch wie ein Zombie durch die Gegend, wenn du mit Facebook, Instagram, Snapchat oder Whatsapp beschäftigt bist.

All dies sind kleine Schritte für uns, aber schlussendlich ein riesiger Sprung für die Menschheit. Denn nur durch Verbundenheit zur Natur, sind wir fähig einen nachhaltigen Lifestyle zu entwickeln und glücklich zu werden.

Freue mich auf Eure Erfahrungsberichte!

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